Infrastruktur

Die Investition des Fonds ECI XIV soll in die Planung und Errichtung von Infrastruktur zum Transport von Erdöl und Erdgas in den USA investiert werden. Die Einnahmen werden aus den vom Staat Alaska gewährten Subventionen für die Errichtung der Pipeline, den Durchleitungsgebühren sowie der Ablösesumme zum Fondslaufzeitende generiert. Fondsgesellschaft bedient sich zur Durchführung ihrer operativen Tätigkeit der Furie Petroleum Company LLC. Diese und die mit ihr verbundenen Unternehmen verfügen direkt über Mineralgewinnungsrechte an rund 200 .000 Acres (ca . 830 km2) von Erdöl- und Erdgas tragenden Explorationsflächen in den USA (Alaska). Es ist geplant, vornehmlich in die Planung und Errichtung der Pipeline aus dem in diesem Kapitel beschriebenen Fördergebiet „Kitchen Lights Unit“ zu investieren. Mit der Planung der Pipeline wurde zwischenzeitlich begonnen, so dass bereits während der Fondslaufzeit Einnahmen aus den vom Staat Alaska gewährten Subventionen sowie Durchleitungserlöse erzielt werden.

Fördergebiet Alaska – die KLU Pipeline

Die Pipeline („KLU-Pipeline 1“) führt – je nachdem was wirtschaftlich sinnvoller ist – von der Bohrstelle KLU #1 oder KLU #2 oder KLU #3 aus dem Fördergebiet „Kitchen Lights Unit“ bis an Land. Das Fördergebiet mit einer Größe von insgesamt rund 114.000 Acres befindet sich im Cook Inlet im Bundesstaat Alaska – rund 100 Kilometer westlich von Anchorage. Für das gesamte Fördergebiet wurden bislang sechs mögliche Bohrstellen identifiziert.

Nach derzeitiger Kenntnis sind für die Tätigkeit des Erdgas- und Erdöltransports, die die Furie Petroleum LLC für Rechnung der LLC ausübt, weitere Genehmigungen erforderlich bzw. Auflagen einzuhalten. Der jeweilige US-Bundesstaat, hier: Alaska, kann zukünftig den Transport von Erdgas und Erdöl von weiteren Genehmigungen abhängig machen und deren Erteilung gegenüber der LLC oder der Furie Petroleum LLC verzögern, ganz verweigern oder zurücknehmen.

Maximalisierung der Förderung durch Flexibilität

Anfang 2011 wurde die Bohrplattform „Spartan 151“ in Galveston, einer texanischen Hafenstadt im Golf von Mexiko, auf ein Spezialschiff verladen und ging dann auf die Reise zum Fördergebiet Cook Inlet. Von hier aus fuhr das Spezialschiff nordwärts entlang der chilenischen und peruanischen Küste sowie der Pazifikküste von Mexiko und den USA und erreichte nach insgesamt rund 18.500 Kilometern den Hafen von Vancouver.

In Vancouver wurde die Bohrplattform, die neben Quartieren für eine bis zu 54 Mann starke Besatzung auch über einen eigenen Helikopterlandeplatz verfügt, dann für den mehrjährigen Einsatz im Cook Inlet bohrbereit gemacht. Neben der routinemäßigen Überprüfung der drei massiven Stützpfeiler galt das Hauptaugenmerk der Bohrbereitschaft des 2 .000 PS starken Bohrrigs sowie der dazugehörigen Ausrüstung. Abschließend erfolgte eine letzte Überprüfung der technischen Ausrüstung auf dem rund 2.000 m2 großen Arbeitsdeck .

Schnelle reaktion auf unvorhergesehene bedingungen

Aufgrund der im Herbst und Winter auftretenden Wetterverhältnisse wurde im Spätherbst 2011 die Bohrtätigkeit der ersten Bohrung „KLU #1“ („Alaska 1“) bei einer Tiefe von rund 8 .800 Fuß (etwa 3 km) planmäßig unterbrochen.

Drei Schlepper zogen Ende April 2012 die Bohrplattform „Spartan 151“ zurück in das Cook Inlet in Alaska – die Energy Capital Invest konnte im Fördergebiet „Kitchen Lights Unit” wie geplant ihre Bohrtätigkeit fortsetzen, nachdem die Bohrplattform im Hafen „Port Graham“ überwinterte.

Anfang Mai 2012 setzte die Mannschaft der Bohrplattform „Spartan 151” diese erste Bohrung bis auf die geplante Zieltiefe von rund 16 .500 Fuß (rund 5 km) fort. Bereits Mitte des Sommers soll dann die zweite Bohrung in dem ECI- Fördergebiet beginnen.

Der Bohrstart für das „KLU #2“ („Alaska 2“) soll planmäßig im dritten Quartal 2012 erfolgen und, sofern es zu keinen Verzögerungen kommt, kann Ende 2013 mit den ersten Förder-ergebnissen aus dem Fördergebiet „Kitchen Lights Unit“ gerechnet werden.

Zusätzlich soll in 2013 die notwendige Infrastruktur projektiert und teilweise errichtet werden. Ende 2014 soll die erste Pipeline sowie auch die erste Förderplattform erstellt und einsatz- bereit sein. Die Pipeline ist zugunsten des US-Partners oder einer von ihr beherrschten Tochtergesellschaft, aber mit wirtschaftlicher Wirkung nach Maßgabe des Co-Investment Agreement (anteilig) für die Fondsgesellschaft, erfolgt.

Alles bereit für reibungslose

Sollte es jedoch wirtschaftlich sinnvoll sein, können im Rahmen der Vermögensanlage grundsätzlich weitere Infrastrukturen errichtet sowie auch andere Flächen exploriert werden.

Staatliche Genehmigungs- und Kontrollorgane, die in Alaska für die Explorationen sowie für die Errichtung und Überwachung der Infrastruktur verantwortlich sind, wie das Department of Natural Resources (DNR), stellen die Vereinbarkeit der Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas sowie deren Transport mit den gesetzlichen Anforderungen sicher; sie prüfen unter anderem auch die Funktionssicherheit der Bohranlagen sowie die Höhe der Fördermengen. Sie schreiben zudem die Veröffentlichung eines Teils dieser Daten vor.