Erdöl Pipeline in Alaska

KLU-Pipeline zur Erdölgewinnung in Alaska.

Mit der Planung für die Errichtung der KLU-Pipeline wurde begonnen. Der Bau der Pipeline soll planmäßig Mitte 2014 erfolgen und, sofern es zu keinen Verzögerungen kommt, kann Ende 2014 mit den ersten Durchleitungserlösen gerechnet werden. Um den Zeitplan einhalten zu können, wurden Anfang Mai mehrere Probebohrungen in der Umgebung der ersten Bohrstelle vorgenommen.

Die derzeitige Planung sieht vor, dass die KLU-Pipeline aus zwei parallel verlaufenden Stahlrohren mit einem Durchmesser von jeweils rund 25,4 cm besteht und, je nachdem was wirtschaftlich sinnvoller ist, von der Bohrstelle KLU #1 oder KLU #2 oder KLU #3 aus dem Fördergebiet „Kitchen Lights Unit“ bis an Land führt.

Die beiden Stahlrohre der Pipeline werden parallel auf dem Meeresboden verlegt und führen über eine Gesamtlänge von rund 22,5 Kilometern von der Förderplattform (Monopod) bis zu der eigens dafür zu errichtenden Verarbeitungsanlage an Land, um von dort das Erdgas in das teilweise öffentliche Versorgungsnetz einzuleiten.

Die beiden Stahlrohre der Pipeline haben jeweils eine Durchleitungskapazität von 40 bis 45 Millionen Kubikfuß Erdgas pro Tag. Die Durchleitungskapazität der beiden Pipelines kann durch Kompression des zu transportierenden Erdgases auf insgesamt rund 156 Millionen Kubikfuß Erdgas pro Tag erweitert werden.

Die einzelnen, zu verlegenden Teilstücke der Pipeline haben eine Länge von 12 bis 18 m und werden von einem Spezialschiff (Rohrleger) aus direkt auf den Meeresboden verlegt. Je nach Wetter- und Gezeitenbedingungen dauert die Errichtung der gesamten Pipeline zwischen 60 und 90 Tage.

Die Pipeline ist derart geplant, dass sie sowohl Erdgas als auch Erdöl transportieren kann.